Symbole sind multidimensionale Schlüsselinformationen zum Verständnis der emotionalen Intelligenz (EQ). Sie bilden die Grundlage der Sprache unseres Bewusstseins sowie der unserer Wahrnehmung der uns umgebenden Wirklichkeiten und ermöglichen die Herstellung von Assoziationen nicht nur mit konkreten Erlebnissen, sondern auch mit unseren bewussten und unbewussten Erinnerungen.

Man versteht am besten, was die Symbolsprache ist, wenn man die Analogie zur Programmierung in der Informatik aufzeigt. Beim HTML-Kode besteht ein im Internet aufgeschaltetes Bild oder eine Funktion in unserem Computer aus Zeichen, Symbolen, Buchstaben, Zahlen usw. Genau so verhält es sich auch mit unseren Erinnerungen, unseren Wahrnehmungen und unseren Assoziationen mit dem, was wir erkennen und tun. Ein rebellischer oder wütender Mensch sagt und tut manchmal sonderbare Dinge, äußert verletzende oder inkohärent erscheinende Worte und wirkt dabei wie ein Roboter, in dessen Programmierung eine Störung aufgetaucht ist. Analysiert man jedoch seine Worte, seine Gestik, seine Körpersprache usw. kann man den Kode ausfindig machen, der das gestörte Verhalten verursacht. Dies gelingt uns nur, wenn wir den Programmierungskode unseres Bewusstseins verstehen, der auf der Symbolsprache aufbaut.

Das Studium dieser Sprache aktiviert unsere Verbindung mit unserem Ursprung, mit den tief in unserem Wesen verborgenen Erinnerungen unserer Herkunft und unseres Potenzials. Dadurch betreten wir den fortschrittlichsten Bereich der Wissenschaft und eine neue Ära in der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins. Die Symbolsprache wird zunehmend als ein wichtiges Element in der wissenschaftlichen Forschung und bei der Entwicklung der Künstlichen Intelligenz anerkannt werden. 

Das Lehr- und Forschungszentrum UCM

Das Lehr- und Forschungszentrum Universe/City Mikaël (UCM) ist im Bereich der Symbolsprache eine der wichtigsten Anlaufstellen weltweit. Sämtliche Werke, Veröffentlichungen und Ausbildungen des Zentrums basieren auf dem Studium der Symbolsprache.

Beobachtet man die ersten Lernschritte eines Kindes, so erkennt man, dass sie in ganz natürlicher Weise über die Symbolsprache erfolgen, obwohl das Kind diese noch gar nicht bewusst versteht. Es verbindet Gefühle mit dem, was es sieht oder wahrnimmt, und verschlüsselt auf diese Weise seine Umwelt, um sich später – in positiver oder in negativer Weise, mit Wohlbehagen oder mit Angst – wieder daran zu erinnern. So lernt es sich und seine Umwelt kennen und verstehen, es lernt Entscheidungen zu treffen und entwicklungsfördernde Erfahrungen zu machen. Mit zunehmendem Alter wird der Verschlüsselungskode entweder aufgrund einer übermäßigen Ansammlung von negativen Erinnerungen immer komplexer, oder er erweist sich als eine äußerst effiziente rationale, multidimensionale Kraft. 

Die Symbolsprache berücksichtigt sowohl die konkrete Wirklichkeit (materielle, physische Dimension mit den darin vorkommenden Elementen, Ereignissen, Verhaltensweisen usw.) als auch die Multidimensionen und die Traumwirklichkeiten. Insofern ist sie überall gegenwärtig und allgemein gültig. Die gesamte Schöpfung ist mittels Symbolen formatiert und verschlüsselt genau so wie Programmierungsvorgänge in der Informatik. Man kann diese verschlüsselte Sprache als den Urkode bezeichnen, der in uns sowie in allen Elementen der mikro- und makrokosmischen Schöpfung eingeschrieben ist. Anhand dieses Kodes, der direkt mit der archetypischen Struktur unserer zerebralen und sensitiven Funktionsweise verbunden ist, kann man sowohl das Wesen eines Menschen als auch die Nützlichkeit eines Gegenstandes, den Sinn einer Idee, eines Konzepts, eines Wortes, eines Tons, einer Denkweise, einer Art zu handeln, usw. erklären.

DEr + / - Kode

Es ist interessant zu beobachten, dass die Symbole – die als bildhafte oder metaphorische Darstellungen mathematischer Werte und Prinzipien angesehen werden können – sich untereinander verbinden und interaktive Netzwerke und Systeme erschaffen, wie die Neuronen in unserem Gehirn. Kommt es beispielsweise zwischen uns und einem Familienmitglied zum Streit, so registrieren wir in unserem Gedächtnis eine mit Enttäuschung, Angst oder Unwohlsein geladene Information bezüglich dieses Menschen. Solange dieser Konflikt nicht beigelegt ist, wird dieser Eintrag jedes Mal, wenn wir die betreffende Person sehen, unsere Wahrnehmung und unser Verhalten ihr gegenüber beeinflussen. Bleibt das Problem bestehen oder verstärkt es sich sogar, dann entsteht mit der Zeit eine Ansammlung von negativen Erinnerungen, die untereinander ein Netzwerk von Wut oder Angst erzeugen und unsere Worte und Taten diesem Menschen gegenüber belasten. Das beschränkt sich jedoch nicht nur auf ihn, sondern wird auch in bewusster oder unbewusster Weise unser Verhalten gegenüber anderen, ihm ähnlichen Menschen und entsprechenden Situationen beeinflussen. Unser Unbewusstsein (unsere Seele) funktioniert wie eine Festplatte, die all unsere Erlebnisse abspeichert und damit unsere verschiedenen Persönlichkeiten formatiert.

Je mehr man sich in das Studium der Symbolsprache vertieft, umso bewusster wird einem, dass die Träume und Zeichen, die man erhält, keineswegs abstrakte oder unbegründete Informationen darstellen, sondern nach einem universellen, vollkommen logischen Kode verfasst sind, den jeder in sich trägt und den man durch eine bewusste Arbeit an sich entschlüsseln lernt. Dadurch wird man auch fähig, die darin verfassten inneren Programme und Erinnerungen zu ändern. Dank der Träume und Zeichen, die sich allesamt aus Symbolen zusammensetzen und ganz präzise Botschaften übermitteln, können wir die Regionen unseres Unbewusstseins aufsuchen und tiefgründig verstehen, dass alles, was außerhalb von uns existiert, auch in uns vorhanden ist und sich in Form von Seelen-, Geistes- und Bewusstseinszuständen manifestiert.

Die Sprache der Träume ist mathematisch

Die Symbolsprache, in der die Träume und Zeichen verfasst sind, ist mathematisch aufgebaut: Sie setzt sich aus Bewusstseinsgleichungen zusammen, die uns unser wahres Wesen offenbaren und erkennen lassen, was wir für unsere Weiterentwicklung experimentieren und erleben müssen. Mit dieser Sprache entdecken wir, wie die in unseren Träumen und den Zeichen vorkommenden Symbole logische Strukturen und Dynamiken definieren. Tatsächlich versinnbildlichen die Symbole Aspekte und Teile unseres Wesens sowie Kräfte, Stimmungen, Programme, Funktionsweisen etc. Sie helfen uns die Situationen, Begegnungen und Ereignisse, die unseren Lebensplan zusammensetzen, zu verstehen. Die Kosmische Intelligenz bedient sich der Symbole, um die Parameter und Gleichungen unserer Lernprogramme festzulegen und zu aktivieren. Die Kenntnis der Symbolsprache ermöglicht den Zugang zum Urkode in uns und in allen Elementen der Schöpfung und führt uns zum Verständnis der mannigfaltigen Erscheinungsformen des Lebens in der Außenwelt wie auch in unserer Innenwelt.

Entdecken Sie: Dictionary Dreams-Signs-Symbols, The Source Code, von Kaya, ISBN 978-2-923654-25-6